Die 3.Liga Ost biegt auf die Zielgerade der Hinrunde ein und für die TSG Damen steht am Sonntag, den 26.11. um 15 Uhr das letztes Heimspiel des Jahres im KEW an. 

Nach zwei knappen Niederlagen gegen die beiden Top Teams Fritzlar und Kleenheim geht es nun gegen den SC Markranstädt.

Der Gast aus Sachsen steht mit 10:8 Punkten zwei Plätze vor der TSG und konnte am vergangenen Wochenende das Sachsenderby gegen Chemnitz gewinnen. " Markranstädt hat einen Mix aus erfahrenen und jungen Spielerinnen, die alle gut ausgebildet sind. Der Angriff ist das Prunkstück, um diese Reihe zu stoppen, bedarf es einer sehr guten Abwehrarbeit von uns," sieht TSG Trainer Fischer eine interessante Aufgabe auf sich und sein Team zukommen.

Die TSG Damen werden vor der Handball Frauen WM Pause ( 1.12.-15.12.) noch einmal alles daran setzen, um etwas zählbares auf das Punktekonto zu verbuchen. Machbar ist das ohne Zweifel, aber die TSG Damen müssen in beiden Mannschaftsteilen eine engagierte und motivierte Leistung abrufen. Dazu ist es wichtig, dass alle Spielerinnen voll konzentriert und fokussiert in dieses letzte Heimspiel des Jahres gehen. Das schwache Abwehrspiel in der ersten Halbzeit gegen Kleenheim wurde ausführlich besprochen und aufgearbeitet. Der Trainingsschwerpunkt in dieser, von allen Mädels gut absolvierten Trainingswoche, war somit natürlich die Abwehrarbeit.

Tobias Fischer:" Das meine Mädels das drauf haben, haben sie alle schon gezeigt. Ich bin davon überzeugt, dass wir alle zusammen, als Team, einen guten Heimspiel Abschluss abliefern werden."
Stand jetzt werden dabei nicht alle Mädels des Kaders mithelfen können. Kapitänin Franzi Feick laboriert an einer Armverletzung, die sie sich bei einem Treppensturz, zugezogen hat. Somit wird auf Hanna Özer mehr Verantwortung auf der Spielmacherposition zukommen : "Diese Verantwortung wird sich die 20jährige stellen und sie wird das, wie in Kleenheim, sehr gut machen. Das weiß ich und das Vertrauen hat sie von mir und vom gesamten Team," ist Trainer Fischer von seiner 'Mitte' überzeugt.

 

TSG Trainer Tobias Fischer hatte sich etwas zählbares ausgerechnet gegen den Favoriten aus Kleenheim. Seinen Kader hatte er komplett zusammen ( Elena Stengelin ausgenommen ) und das Team war, soweit, gut vorbereitet.

Aber, zum erfolgreichen Handballspiel gehört es auch, dem Trainer zuzuhören und sich voll auf das Spiel zu fokussieren. Dies gelang in den ersten 30 Minuten einigen TSG (Abwehr) -Spielerin leider nicht.
Ab der ersten Minute gelang es der TSG nicht, Ordnung und Stabilität in die Abwehr zu bringen. Der starke Rückraum des Spitzenteams hatte alle Zeit und Platz der Welt, um seine Aktionen vorzubereiten. So war es auch nicht verwunderlich, dass es zur Halbzeit 18:13 für Kleenheim stand.
" Ich habe die Abwehr offensiver gestellt, die Torfrau und etliche Abwehrspielerinnen gewechselt, ohne jeden Erfolg. Wir haben wirklich jeden Zweikampf verloren, jeder Abpraller war dem Gegener. Dazu hatten wir in der Gegnerbeobachtung vier Namen bzw.Nummern des Gegners genauer besprochen, die machen zusammen 24 Tore! Da haben einige wohl nicht richtig zugehört," war Tobias Fischer zur Halbzeit sehr bedient.
Das dennoch weiterhin 'was ging', war dem ordentlichen Angriffsspiel zu verdanken. Trainer Fischer zum Angriff: "Wir sind zwar in unserem Angriffsspiel noch immer nicht so druckvoll wie gewollt, aber es wird besser. "
Der Start in die zweite Halbzeit gehörte der TSG, innerhalb von 7.Minuten erspielte sich das junge TSG Team mit Treffern von Steff, Anna und zweimal Hanna ein 17:19.
" Das wir es also können, haben wir in dieser Phase, sowohl in der Abwehr wie im Angriff bewiesen," sah der Trainer die erste gute Phase seiner Damen.
Bis zur 43.Minute, es stand 18:22, war alles im Lot, der erfahrene Gastgeber auf Reichweite . Dann zeigte die Bundesligaerfahrene Nina Hess innerhalb von fünf Minuten ihre vorhandene Klasse, erzielte vier Tore in Folge, zum 18:26.
" Das ist richtig Schade, da kämpfen wir uns ran, machen das gut und verlieren dann innerhalb von 5 Minuten die komplette Spielkontrolle. Aber, eine Nina Hess habe ich halt nicht, aber das wäre auch keine Option für mich, wir arbeiten mit anderen Mädels," so Fischer.
Nach diesem 'Nackenschlag' berappelte sich das TSG Team aber wieder und war beim 24:28 in der 56.Minute zumindest wieder dran. Aber zum Sieg reichte es leider nicht mehr, auch aufgrund von zwei 2 Minutenstrafen für die TSG, die eine 27:30 Niederlage hinnehmen mussten.
Das Fazit von Tobias Fischer:"Ich ärgere mich ganz speziell über die Abwehr'arbeit' in der ersten Halbzeit, so was geht nicht. Das wir aber mit so einem gestandene Gegner mithalten können, gibt unserer Arbeit recht. Loben möchte ich die 20jährige Hanna auf Mitte Rückraum und Franzi sowie Steff, die in beiden Mannschaftsteilen sehr viel gearbeitet haben."

Nach dem Spitzenteam aus Fritzlar, bekommt es die TSG Eddersheim in der 3.Liga Ost nun mit einem weiteren Top Team zu tun, der SG Kleenheim. Am Sonntag um 16Uhr wird das Spiel in Langgöns angepfiffen.  

Der Zweitligaabsteiger hat sich nach dem Abstieg ( der nicht sportlich zustande kam) verändert und etliche neue Spielerinnen dazu gewonnen. Darunter die beiden Bundesligaerfahrenen Spielerinnen  Tamara Heinzelmann und Nina Hess. Aber nicht nur diese zwei Damen sind erfahren, einige andere Spielerinnen wie Katharina Wagner oder Sina Rühl haben ebenfalls schon höherklassige gespielt. 
Das Team von 'Neu' Trainer Julia Reusch steht mit 13:3 Punkten auf dem 3.Platz der 3.Liga Ost Tabelle.
TSG Trainer Tobias Fischer zum Gegner:" Mit Fritzlar ist Kleenheim zusammen, für mich, die am besten besetzte Mannschaft in unserer Klasse. Sie sind sehr erfahren und auf jeder Position ähnlich gut besetzt, stehen also zurecht weit oben in der Tabelle." 

Personell sollte es bei der TSG wieder besser als am vergangenen Wochenende aussehen. Xenia Klug ist genauso dabei  wie Lea Müller. " Bei Lea müssen wir die Trainingseindrücke sowie die Reaktion des Knies beobachten, sind aber positiv, dass sie zumindest beim Team dabei sein kann," wird Fischer voraussichtlich alle Spielerinnen im Kader haben. 
Dies ist zumindest schonmal ein gutes Zeichen, da das TSG Team in allen vier Spielen die verloren gingen, nie komplett antreten konnte. 
" Wir würden gerne auch mal eines der Spitzenteams besiegen, dazu haben wir am Sonntag gegen Kleenheim die nächste Gelegenheit," sagt der TSG Trainer und führt weiter aus:" dazu muss unsere Abwehr von Anfang an so arbeiten wie in der zweiten Halbzeit gegen Fritzlar und wir müssen unsere Torquote weiterhin erhöhen."
Die Favoritenrolle hat Kleenheim inne, dennoch rechnen sich Fischer und sein Team durchaus etwas aus. 
Über reichlich Unterstützung von vielen TSG Fans würde sich das Team sehr freuen.  

Nach dem 9.Spieltag stehen die TSG Damen mit 8:8 Punkten auf Platz sieben der 3.Liga Ost Tabelle. 

Am Samstag musste sich das Fischer Team gegen das Spitzenteam aus Fritzlar, vor 220 Zuschauern im KEW, mit 22:25 geschlagen geben.
Schon vor dem Spiel gab es zwei schlechte Nachrichten für das TSG Team. Das Lea Müller aufgrund ihrer Verletzung nicht würde spielen können, war schon vorher klar. Das jedoch Xenia Klug 'kurzfristig' wegen der Arbeit absagen musste, kam doch sehr überraschend.
Trainer Tobias Fischer:" Ich hatte vor dem Spiel gesagt, dass bei uns alles passen muss, um Fritzlar zu besiegen. Dass dann Lea fehlt, ist nicht klasse, aber war bekannt. Der Ausfall von Xenia war dann doch arg spät bekannt geworden und schmerzt, gerade weil ich ihr eine wichtige Rolle zuteilen wollte."

Der Gast aus Fritzlar zeigte von der ersten Minute an, was die TSG zu erwarten hatte. Körperlich und Spieltechnisch war die ' Germania' den Eddersheimerinnen deutlich überlegen.
Der Start verlief dennoch recht ausgeglichen, jedoch überraschenderweise recht Torreich, bis zum 5:6 war für Eddersheim noch alles drin.
Dann setzte sich das erfahrene Team aus Fritzlar peu a peu ab und führte in der 18.Minuten bereits mit 11:5. Näher als bis zum 7:12 kam der Gastgebern ncht mehr heran, ganz im Gegenteil, zur Halbzeit stand es 10:16.
"Unsere Abwehr war einfach viel zu passiv, wie haben einfache Tore aus dem Rückraum hinnehmen müssen, das war der Grund für den 6 Tore Rückstand. Die 10 Tore im Angriff sind nicht toll, aber gegen Fritzlar ok," so TSG Trainer Tobias Fischer.
Auch der Start in die zweite Halbzeit gehörte dem Gast, der sich auf 17:10, absetzen konnte.
Hier hatte die TSG bereits die Abwehr offensiver gestellt, mit durchaus erkennbaren Erfolg. Bis zum 14:18 in der 38. Minute hatte sich der Gastgeber ran gearbeitet. Davon ließ sich Fritzlar allerdings nur kurz beeindrucken, setze sich so schnell wieder auf 21:15 ab. Nun kam die beste Phase der TSG Mädels, bis zur 51. Minute zum 18:22 hatte man sich wieder heran gearbeitet, ließ aber nun zwei 7 - Meter und zwei recht freie Torchancen liegen. " Das ist auch unserer Unerfahrenheit geschuldet, ich mache niemanden einen Vorwurf. Aber, wir sollten daraus lernen und es beim nächsten mal besser machen," so Trainer Fischer.
Der erfahren Gast nutzte die ausgelassenen Möglichkeiten natürlich aus und entschied das Spiel bis zur 55. Minute ( 25:18)für sich. Das die TSG Mädels einen sauberen Charakter haben, sah man dann in den letzten Minuten, keine Spielerin gab auf und so konnte zum Ende nochmal etwas Ergebniskosmetik betrieben werden, an der 22:25 Niederlage war aber nicht zu rütteln.

" Diese Niederlage war verdient, da gibt es keine zwei Meinungen. Fritzlar hat uns sehr ernst genommen, das hat man gemerkt. Mit unserem kleinen Kader war da heute nicht mehr drin, das Endergebnis ist ok für uns. Die Germania war das bisher beste Team gegen das wir gespielt haben," sprach Fischer und ging mit seiner Fritzlarer Trainerkollegin Vic Marquardt ein Bier trinken.

Flörsheimer Str. 43 | 65795 Hattersheim

TSG-Newsletter