Am Sonntag, den 26.11.2017 spielt das Team von Henry Kaufmann und Jogi Ehrmann gegen die die 2. Mannschaft der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus. Nachdem unsere Damen 1 im Drittligaduell der beiden ersten Mannschaften vor einigen Wochen knapp verloren haben, möchten die Damen 2 in ihrem Heimspiel gerne die Bilanz in dieser Saison wieder ausgleichen. Die Nachbarn aus dem Taunus begleiten uns schon einige Zeit und folgten uns vor zwei Jahren nach zwei spannenden Spielen in der Relegation in die Landesliga. In der vergangenen Saison hat jedes Team sein Heimspiel gewonnen.  Damit ist die FSG Ober-Eschbach/Vortaunus 2 für die Eddersheimerinnen kein unbekannter Gegner. Allerdings hat sich die Mannschaft des Gegners doch stark verändert und nun steht eine sehr junge und dynamische Mannschaft auf dem Spielfeld. Der größte Teil der FSG-Spielerinnen spielt noch in der Jugendbundesliga und einige der Spielerinnen wurden im letzten Jahr deutscher Vizemeister mit der weiblichen B-Jugend. Die junge Mannschaft ist hochmotiviert und sehr ehrgeizig in die Saison gestartet und steht aktuell auf dem 4. Tabellenplatz.

Die TSG hingegen startet mit eher schlechten Voraussetzungen, da wir ohne Julia Hampel (urlaubsbedingt), Sina Gottfried und Judith Büttner (beide verletzt) mit einem geschmälerten Kader antreten werden. Nichtsdestotrotz haben die Mädels die Woche gut trainiert und sich intensiv auf das Derby vorbereitet. In der eigenen Halle macht man sich zum Ziel, die nächsten zwei Punkte zu holen und damit die Punktausbeute wieder positiv zu gestalten.

Die Mädels freuen sich über eure zahlreiche Unterstützung bei einem wichtigen Spiel. Anpfiff ist um 17 Uhr im Anschluss an die Damen 1 im Karl-Eckel-Weg in Hattersheim.

TSG Eddersheim: HSG Lumdatal 27:25 (14:10)

Nach vier Niederlagen in Folge mussten vergangenen Sonntag mal wieder zwei Punkte auf das Konto der TSG wandern. Dies schien auch allen Spielerinnen sowie dem Trainergespann bewusst zu sein, sodass Ansprache und Aufwärmen dementsprechend motiviert absolviert wurden. Mit Lumdatal traf man auf einen bis dato unbekannten Gegner. Außer dem Trainer Martin Schmitt, der letztes Jahr noch in Fernwald sein Glück versucht hatte, kannte man die ein oder andere Spielerin, im Gesamten traf man aber auf ein Unbekanntes.

Die TSG startete mit einer aggressiven 6:0 Abwehr in die Partie  und unterbrach ein ums andere Mal die Kreuzungen und Vorstöße aufs heimische Tor. Nadine Ramp tat dann ihr Übriges und parierte einige Bälle. Sodass der Ball schnell nach vorne gespielt werden konnte um bereits in der 12. Minute mit 6.2 zu führen, sodass sich Schmitt veranlasst sah die grüne Karte zu legen. Doch die Gäste kamen, auch durch die sichere 7m- Schützin Jasmin Rühl (15 Treffer davon 10 Siebenmeter), nicht näher als auf drei Tore heran.  Bis zur Halbzeit hatten die Eddersheimerinnen mit schönen Kombinationen und Einzelaktionen einen vier Tore Vorsprung herausgespielt, wobei es in der zweiten Halbzeit galt individuelle Fehler zu minimieren und die Differenz auszubauen.

Nach dem Seitenwechsel lief alles wie geschmiert. Die TSG konnte sich ein ums andere Tor absetzen, sodass es in der 40.Minute bereits ein 21:12 Vorsprung auf der Anzeigetafel leuchtete. In den nächsten 20 Minuten sollten sich auf Seiten der TSG immer mehr Nachlässigkeiten zeigen. Immer wieder kämpfte sich Pia Cybulski ihren Weg zum Tor oder spielte den entscheidenden Pass an den Kreis. So begann langsam aber stetig eine Aufholjagd der Gegner. Das 17. Tor der Eddersheimerinnen durch Nicole Walter sollte nun das letzte gewesen sein. Lumdatal kämpfte sich ein ums andere Tor heran, sodass es drei Minuten vor Abpfiff nur noch drei Tore auf Seiten der Heimsieben stand. Die Gäste versuchten nochmals mit einer Manndeckung gegen alle Positionen der TSG den Ball zu erkämpfen. Letztlich ertönte die Schlusssirene bei einem Endstand von 27:25.

Die TSG Eddersheim zeigte rund 50 Minuten ein ansehnliches, konzentriertes und überlegenes Spiel. Mit dem zuvor herausgespielten Puffer von neun Toren waren dann auch einige Nachlässigkeiten in der Abwehr verschmerzbar, was sich beim stärkeren Gegnern sicherlich rächen wird. Trotzalledem wurden mal wieder zwei Punkte eingefahren und man geht mit Selbstvertrauen in die Partie gegen Vortaunus.

Leider werden wir an diesem Spieltag auf Sina Gottfried (Sprunggelenk) und Judith Büttner (Ellenbogen) verzichten müssen, da diese beide verletzungsbedingt ausfallen. Umso mehr freuen wir uns über zahlreiches Erscheinen unserer Zuschauer.

Es spielten:

N.Ramp (1.-60.Min, Tor), J.Rühl (15/10), S.Bauer (3), L.Walter,N.Walter, J.Büttner (je 2), A.Breitenfelder, L.Ullrich, L.Kaufmann (je 1), N.Allendorff, J.Hampel, L.Frantzke

Wenn man in einem Spiel 30 Tore erzielt, sollte dieses Spiel auch zu gewinnen sein!

Das passiert nicht, wenn man dem Gegner eben leider noch ein paar Treffer mehr erlaubt. Mit insgesamt 63 Toren ist die vergangene Partie gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen aktuell das torreichste Spiel der Saison 17/18 in der Landesliga Mitte.
Allen war im vornherein klar, dass gegen einen Gegner dieses Kalibers (war vor 3 Jahren noch in der 3. Liga vertreten, stieg zu dieser Saison aus der Oberliga ab) wirklich alles stimmen musste um die Punkte mit Heim nehmen zu können.

Und es begann wie geplant. Gleich zu Beginn der Partie gelang es den Eddschmer Mädels durch eine schöne Kombination in Führung zu gehen und auch, wenn die Gastgeberinnen ihrerseits ihre Treffsicherheit unter Beweis stellten und ausglichen, gelang es zunächst doch immer wieder, eine Führung heraus zu spielen. Doch jedes Tor war mit einer Menge Aufwand und Kraft verbunden, arbeitete die HSG schließlich mit viel Härte und bedingungslos gegen den Körper und Ball.
In der 15. Minuten war es dann erstmals an den Gastgeberinnen in Führung zu gehen (8:7, Min. 14:17). Doch die TSG blieb dran, egalisierte im darauffolgenden Angriff das Ergebnis erneut und hielt bis zum Zwischenstand von 12:12 durch Sarah Bauer hervorragend mit (Min. 21:28). Nachdem der HSG aber 2 Treffer in Folge gelang entschied die Eddersheimer Bank auf ein Team-Timeout (Min. 22:35, 14:12). Im Anschluss allerdings sollte auf Seiten der Gäste bis zur Pause kaum mehr was gelingen und nach einem 4:2-Torelauf ging es mit einem Rückstand von 4 Toren in die Pause (18:14).

Natürlich war man über das letzte Drittel der ersten Hälfte alles andere als glücklich, doch wer glaubte, dass die Eddschmer Mädels mit hängenden Köpfen aus der Kabine kommen würden sah sich getäuscht, schließlich hatten sie gezeigt das sie zu mehr im Stande waren. Zwar konnten sich die Gastgeberinnen zunächst auf sogar bis zu 5 Toren absetzten, aber die Eddersheimerinnen hatten den Kampf aufgenommen und arbeiteten sich Stück für Stück heran. Nach dem Anschlusstreffer durch Leonie Kaufmann zum 26:25 (Min. 45:51) mussten die Gastgeber ihrerseits die Notbremse ziehen und wählten das Team-Timeout. Im Anschluss daran war es wieder an der HSG durch 2 Strafwürfe die Führung auszubauen. Frauke Kreiling erwischte hier einen Sahnetag, zusätzlich zu ihren 4 Feldtoren konnte sie mit 100%ige Treffsicherheit von der 7-Meter-Linie (10/10) überzeugen und war mit ihren insgesamt 14 Treffern maßgeblich am Erfolg ihrer Mannschaft beteiligt.
Anzumerken ist, dass es auf beiden Seiten wirklich einige Strafwürfe gegeben wurde (HSG: 10, TSG: 8). Persönliche Strafen wurden hingegen nur sehr wenige ausgesprochen, was einen Anstieg der Härte im Spiel erkennen ließ. Doch weder mit der 5:1-Abwehr, noch mit der defensiveren Variante 6:0 gelang es den Eddersheimerinnen genug Stabilität und Kontinuität in ihre Abwehrreihen zu bringen. Die letzten Minuten des Spiels wurde dann noch auf eine 4:2-Abwehr umgestellt, um möglichst schnell wieder selbst in Ballbesitz zu gelangen, doch das Ergebnis war nicht mehr zu drehen und so ging das Spiel nach 60 Minuten mit 33:30 verloren.

Auch wenn es leider nicht gereicht hat erneut Punkte auf der Habenseite zu verbuchen zeigte das Spiel doch durchaus das enorme Potential der Mannschaft, den Kopf in den Sand stecken braucht nach diesem Spiel niemand. Der wahre Wehrmutstropfen ist allerdings der kommende Ausfall von Sina Gottfried für die nächsten Wochen. Die Halbrechte kam in Halbzeit 1 nach einem Sprungwurf auf dem Fuß einer Gegnerin auf und knickte um. Zwar biss sie die Zähne zusammen und zeigte auch in Halbzeit 2 weiterhin Einsatz um ihr Team zu unterstützen, tags darauf kam aber die ernüchternde Diagnose: gerissenes Außenband. An dieser Stelle nochmal gute Besserung, werde schnell wieder fit!

Es spielten: N.Ramp (1.-60. Minute) J.Rühl (7/5), S. Bauer (5), L.Kaufmann (5/2), J.Hampel, L.Ullrich (je 4), S.Gottfried, L.Walter (je 2), N.Walter (1), N.Allendorff, J.Büttner, L.Frantzke

Am Sonntag, den 12.11.2017 spielen die Eddschmer Mädels gegen die HSG Dutenhofen/ Münchholzhausen.
 
Die Mannschaft der HSG spielte vor 3 Jahren noch in der 3. Liga und ist in diesem Jahr aus der Oberliga in die Landesliga abgestiegen. Es ist eine sehr erfahrenes Team, clever und jederzeit in der Lage ein Spiel zu drehen. Die größte Erfahrung sitzt jedoch ausserhalb des Spielfeldes: mit Carlos Prieto hat die HSG D/M einen Co-Trainer auf der Bank, der als Spieler in verschiedenen Spanischen Vereinen und der Nationalmannschaft einige Titel gewonnen hat. Aktuell steht der Gegner mit 8:4 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz.
 
Die TSG Mädels starten hoch motiviert in die Partie gegen den noch unbekannten Gegner.Durch gezielte Trainingseinheiten wurde die Mädels intensiv auf den Gegner vorbereitet. Mit einem fast vollständigen Kader tritt die TSG gegen die HSG an, mit dem Ziel, die nächsten zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Letzte Woche haben die Mädels ihr Können gut abgerufen und eingesetzt und mit 10 Toren in eigener Halle gewonnen. So kann das gerne weiter gehen! Die Mannschaft freut sich über jegliche Unterstützung. 
 
Anpfiff ist um 17.00 Uhr in Wetzlar-Dutenhofen.

Flörsheimer Str. 43 | 65795 Hattersheim

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