Damen 2

TSG Oberursel - TSG Eddersheim 25:28 (11:16)

Auch das zweite Duell der Reservemannschaften bei der TSG Oberursel 2 konnten die Eddersheimer Damen 2 für sich entscheiden. Beim Aufsteiger spielen einige ehemalige Ober- und 3. Liga-Spielerinnen und auch mit Anne Sailler und Karina Limbacher zwei ehemalige Eddersheimer Spielerinnen, kurz gesagt: man kennt sich.

Nach ausgeglichenem Beginn konnten wir uns bis Min.7 einen 2:6 Vorsprung erarbeiten. Das Spiel wogte jetzt kämpferisch hin und her und die Schiedsrichter verhängten früh 2 x 2 Minutenstrafen für Judith. Sie wurde in der Folge nur noch im Angriff eingesetzt und nutzte die Kräfteschonung mit einer tadellosen Angriffsleistung und 5 Toren plus einige herausgeholter 7M und gut gesetzten Sperren für ihre Mitspielerinnen. Oberursel konnte bis Min. 12 zum 6:6 ausgleichen und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Wir gingen meistens in Führung, Oberursel ließ sich aber bis zur 18. Min./ 9:10 nicht abschütteln. Sandra war für Judith ins Abwehrzentrum mit Sina gerückt und Zusammenarbeit mit den Mitspielerinnen funktionierte. So wurden einige Bälle gewonnen oder auch Beute von Nadine und unser Tempospiel nahm Geschwindigkeit auf. Oberursel konnte 10 Minuten kein Tor erzielen und wir bauten unsere Führung vorentscheidend auf 9:15 aus. Die Seiten wurden mit 11:16 gewechselt.

Nach der Pause ging das Spiel ausgeglichen weiter bis Min. 40/15:20. Oberursel stellte die Deckung offensiver ein und konnte so den Vorsprung wieder verkürzen (46. Min./ 18:20). In einem taktischen Time out wurden die Gegenmaßnahmen angesprochen und mit 5 Toren in Folge ohne Gegentor war bis Min. 53 der alte Vorsprung wieder hergestellt (18:25). Das 20:26 in Min. 56 durch Judith war die Entscheidung in diesem Spiel. Die stark spielende Lisa erzielte mit ihren schnellen Durchbrüchen die letzten beiden Tore zum Endstand von 25:28. Mit diesem Auswärtssieg haben wir nun die Hinrunde abgeschlossen und stehen aktuell aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber HSG Eibelshausen/Ewersbach punktgleich auf Platz 4.

 „Wir haben bisher nur bei den 3 vor uns stehenden Mannschaften verloren, den Rest gewonnen, zuletzt auch sehr souverän. In der Rückrunde kommen die führenden Teams alle noch zu uns und dann schauen wir mal, wie das ausgeht.“, ist Trainer Henry Kaufmann in einem kurzen Fazit durchaus zufrieden.

Es spielten: Nadine Ramp, Lena Kuptschitsch, Jasmin Rühl 6/4, Judith Büttner 5, Lisa Walter 5, Lea Ullrich 4, Annika Breitenfelder 3, Nicole Walter 3,  Sina Gottfried 1, Rabea Grünewald 1 und Sandra Reitmeier.

Durch die Handball Weltmeisterschaft kommt es zu einer verlängerten Winterpause. Unser nächstes Spiel findet am 2.02.2019 in Wetzlar-Münchholzhausen gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen statt.

Wir wünschen unseren Freunden, Familien, Fans und Unterstützern eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins Neue Jahr 2019. Schauen wir mal, was es uns bringt.

TSG Eddersheim 2 : TSV Griedel 33:24 (19:13)

Nicht zu stoppen waren die Eddschmer Mädels auch am 10. Spieltag durch die Damen des TSV Griedel. Vor allem über die Flügelflitzer Anni und Lea - beide mit einer top Quote an diesem Tag und jeweils 6 Treffern - wurden ein ums andere Mal schnelle Tore über den Tempogegenstoß erzielt. Voraussetzung dafür war eine erneut stabile Abwehr mit sicheren Torhüterinnen hinten dran.

Bereits in ihrem ersten Angriff zeigte sich, dass die Damen aus Griedel geduldig ihre Chancen ausspielen würden und lange auf die nötigen Lücken warten würden, die sie dann aber mit viel Zug zum Tor angriffen. Doch nachdem sie noch in ihrem ersten Angriff damit erfolgreich waren stellte sich die Abwehrreihe der TSG im weiteren Verlauf des Spiels immer besser darauf ein und erschwerte somit den Gästen den erfolgreichen Torabschluss zusehends. Im eigenen Angriff spielten die Eddschmer Mädels mit Druck zum Tor und kreierten sich damit Chancen und schafften Räume am Kreis, die Judith Büttner gut zu nutzen wusste. Nach einem ausgeglichenen Start schlich sich aber ab der achten Minuten eine Phase ein, die Griedel mit einem 0-4-Torelauf für sich verzeichnete und somit mit zwei Toren in Führung gehen konnte (Min. 12, 5:7). Doch die TSG-Bank reagierte umgehend und rief das Team in der daraufhin gelegten grünen Karte zur Ordnung. Die nun wieder stabiler arbeitende Abwehr erkämpfte sich nun ein ums andere Mal den Ball und dieser wurde über die pfeilschnelle Annika Breitenfelder im Tempogegenstoß sicher verwandelt. Nachdem sie mit einem 3:0-Torelauf das Spiel zugunsten der TSG drehen konnte, auch das Team-Timeout von Griedel konnte sie nicht stoppen, bekam Anni nach knapp 20 Minuten ihre verdiente Pause. Doch ihr Pendant Lea Ullrich zog sogleich nach und traf ebenso souverän von Rechtsaußen, so dass die TSG erstmals nach dem vorherigen Rückstand wieder mit zwei Toren in Führung ging (Min. 19:51, 11:9). In den folgenden zehn Minuten gelang es den Eddersheimerinnen diesen Vorsprung Stück für Stück weiter auszubauen, so dass es mit einer verdienten 6-Toreführung in die Pause ging, Halbzeitstand 19:13. Besonders hervorzuheben gilt für die erste Halbzeit die hohe Konzentration des gesamten Teams mit gerade mal nur zwei technischen Fehlern in den ersten 30 Minuten.

Auch in Halbzeit zwei zeigten die Eddschmer Mädels wieder von Beginn an den gleichen Kampf und Einsatz in der Abwehr wie bereits in der ersten Hälfte und bauten somit ihre Führung stetig weiter aus. Nach nicht mal acht Minuten war der Vorsprung auf zehn Tore angewachsen und ließ den Gästen keinerlei Hoffnung auf einen ihrerseits erfolgreichen Ausgang des Spiels (37. Min - 25:15). Auch die Alternative der siebten Feldspielerin, die Griedel bereits kurz in Halbzeit eins gebracht hatte, fruchtete nur bedingt. Selbst wenn die Gäste ihrerseits trafen war doch der Gegenangriff der TSG gegen die noch nicht wieder sicherstehende Abwehr oftmals erfolgreich. Gekrönt wurde das Ganze durch den direkten Treffer vom Anwurfpunkt, da die Torhüterin nicht rechtzeitig zurück ins Tor kam (Min. 56 - 31:22). Den letzten Treffer der Partie erzielte Griedel zum Endstand von 33:24. Somit sicherten sich die Eddersheimerinnen auch die Punkte aus dem sechsten Heimspiel, sind damit weiterhin zu Hause ungeschlagen und eroberten erstmalig in dieser Saison Platz 3 der Landesliga Hessen Mitte.

Es spielten: N.Ramp (HZ 1), L.Kuptschitsch (HZ 2); J.Rühl (9/6), A.Breitenfelder, L.Ullrich (je 6), L.Walter (6/1), J.Büttner (4), R.Grünewald (2), J.Braun, S.Gottfried, S.Reitmeier, N.Walter

 

TSG Eddersheim – HSG Goldstein/Schwanheim 34:20 (18:9)

Zur ungewohnten Zeit am Samstagabend war das nächste Derby für die Damen 2 angesetzt. Unser Gegner, die HSG  Goldstein/Schwanheim, hat zu Saisonbeginn mit Markus Erbe einen neuen Trainer verpflichtet. Er musste einen personellen Umbruch verarbeiten und die Mannschaft neu orientieren. Das braucht seine Zeit und so hat Goldstein die ersten 4 Spiele verloren. Anschließend jedoch kletterte die Mannschaft durch 4 Siege in Folge auf Platz 6 und kam zuversichtlich zum Derby nach Hattersheim.

Und so startete Goldstein auch und ging schnell mit 0:2 in Führung. Wir konnten ausgleichen und bis zum 4:4 in der 8. Minute war das Spiel ausgeglichen. Jetzt zündeten die Edderschmer Mädels den ersten Turbo an diesem Tag und 3 Tore der stark aufspielenden Anni  Breitenfelder brachten uns die 7:4- Führung. Der Gegner nahm die erste Auszeit. Bis zum 10:8 (18. Min.) wechselten sich die Mannschaften beim Tore schießen ab. Dann folgte Turbo Nr. 2 und mit 6 Toren in Folge, erzielt durch Tempo und gelungene Kombinationen. So setzten wir uns auf 16:8 (26. Min.) ab. Zur Halbzeit bauten wir den Vorsprung auf 18:9 aus und gingen zufrieden in die Pause.

Mit dem Appell des Trainerteams, das Tempo hoch zu halten und nicht nachzulassen, ging es in Hälfte 2. Und die Mannschaft dachte nicht daran, das Tempo zurück zu nehmen. In Min. 37 hatten wir ein Vorsprung von 13 Toren erspielt und nach einer eigenen Auszeit und einigen personellen Wechseln ging das Kombinationsspiel munter weiter. Bis auf die noch kränkelnde Sandra Reitmeier kamen alle Spielerinnen zum Einsatz und wir konnten einen überzeugenden 34:20 Sieg nachhause holen.

„In der Vorbereitung auf das Spiel haben wir uns nur wenig mit dem Gegner beschäftigt. Hauptaugenmerk lag auf unseren Stärken, die wir überzeugend präsentiert haben. So kann es weiter gehen“, zeigt sich Trainer Henry Kaufmann zufrieden. „Eine geschlossene Mannschaftsleistung mit viel Tempo und einer starken Abwehr inklusive solider Torhüter-Leistung brachte uns den souveränen Sieg. Falls überhaupt möchte ich Anni mit 7 Toren und einer fast 100%-tigen Trefferquote und Leonie erwähnen. Le spielt seit Wochen auf einem sehr hohen Niveau, ist unter den Top 10 der Torschützenliste und hat bei 8 Versuchen keinen Fehlwurf. Sie lebt als Kreisläuferin genau wie Judith von den Anspielen ihrer Mitspielerinnen und die funktionieren sehr gut“, so der Trainer in der Analyse.

Es spielten: Lena Kuptschitsch (1.HZ), Nadine Ramp (2.HZ), Leonie Kaufmann 8, Annika Breitenfelder 7, Jasmin Rühl 7/5, Judith Büttner 3, Lisa Walter 3, Sina Gottfried 2, Lea Ullrich 2, Rabea Grünewald 1, Nicole Walter 1, Janina Braun und Sandra Reitmeier.

Kommenden Sonntag, den 9.12., spielen wir um 15:00 Uhr zuhause im Karl-Eckel-Weg gegen den TSV Griedel. Der Gegner steht auf Platz 5 und ist nicht zu unterschätzen. Trainer Martin Schmitt ist für seine intensive Spielvorbereitung bekannt und wird sich auch gegen uns etwas einfallen lassen. Wir werden uns in der Trainingswoche gut auf den Gegner vorbereiten und wollen weiterhin unsere weiße Weste bei unseren Heimspielen behalten.

„Erst pfui, dann hui“ – Achterbahnfahrt in Lumdatal / HSG Lumdatal – TSG Eddersheim 29:23 (18:8)

Am Samstagnachmittag ging es für die Damen 2 zum aktuellen Tabellenführer der Landesliga Mitte, der TSG Lumdatal. Die Mannschaft von Trainer Michael Gilbert hat bisher in souveräner Manier alle Spiele gewonnen und steht verdient auf Platz 1. Die Damen aus Lumdatal überzeugen durch mannschaftliche Geschlossenheit, spielen einen schnellen Ball und werfen durchschnittlich 30 Tore pro Spiel.

Die Vorzeichen für uns waren nicht optimal. Neben der Langzeit-Verletzten Sarah Bauer fehlten Janina Braun (privat verhindert), Lea Ulrich (beruflich verhindert) und Leonie Kaufmann (krank). Trotzdem wollten wir mit den 8 uns zur Verfügung stehenden Feldspielern alles geben.

In diesem sehr fairen Spiel – insgesamt wurde nur 1 Zeitstrafe verhängt – und unter der guten Leitung der Schiedsrichter Höhl/Morres haben wir leider die erste Hälfte komplett verschlafen. Nach 0:4 und 2:6 mussten wir bereits nach 9 Minuten eine Auszeit nehmen, um Korrekturen in Abwehr und Angriff vorzunehmen. Jedoch ohne Erfolg: über 4:10 und 6:14 hat uns der Gegner klar überrannt und so gingen wir mit 8:18 in die Halbzeit.

Nach einer kurzen Ansprache und dem Appell an Kampfkraft und Einsatzwillen sind wir kämpferisch in die 2. Hälfte gestartet. Mit einer offensiveren Abwehr brachten wir den Gegner in Schwierigkeiten und eroberten so einige Bälle. Bereits nach 3 Minuten nahm der Gegner eine Auszeit, um sich auf die neue Situation einzustellen.  

Auch wir stellten erneut um auf jetzt doppelte Manndeckung, die uns weiterhin Balleroberungen brachte. So konnten wir einige Tore gut machen und auf 5 Tore verkürzen (20:25, 52.Min). Mehr war jedoch an diesem Tag nicht drin, an dieser Stelle fehlten uns einfach die Wechselmöglichkeiten, um das Spiel noch zu drehen. So verlieren wir letztendlich verdient mit 29:23.

„Ich kann meiner Mannschaft für die zweite Halbzeit nur gratulieren zu einer tollen Leistung. Leider haben wir erst dann begonnen, Handball zu spielen. Es wäre mehr für uns drin gewesen.“ kommentierte Trainer Henry Kaufmann das Spiel.

Es spielten: Lena Kuptschitsch, Nadine Ramp, Jasmin Rühl 12/3, Nicole Walter 5, Judith Büttner 2, Rabea Grünewald 2, Lisa Walter 1, Annika Breitenfelder 1,  Sandra Reitmeier und Sina Gottfried.

Kommenden Samstag, den 1.12., spielen wir um 19:00 Uhr zuhause im Karl-Eckel-Weg gegen die HSG Goldstein/Schwanheim. Der Gegner hat nach sich nach einem durchwachsenen Beginn gefangen und konnte die letzten Spiele gewinnen. Wir werden uns in der Trainingswoche gut auf den Gegner vorbereiten und wollen unsere weiße Weste bei unseren Heimspielen behalten.