Damen 2

TSG Damen2 schlagen im Duell der Drittliga-Reserven  die HSG Kleenheim/Langgöns mit 29:19 (20:11)

Vor einer kleinen, aber dadurch nicht weniger motivierenden Kulisse präsentieren sich die Eddersheimer Damen II am vergangenen Samstag vor allem in der Anfangsphase stark und sicherten sich somit die Punkte 7 und 8. Punktgleich mit der TSG Leihgestern und dem TSV Griedel, aufgrund der etwas schlechteren Tordifferenz noch hinter den beiden Teams, liegen wir jetzt auf Tabellenplatz 5.

Bereits in seinem Vorbericht hatte sich der Gästetrainer anerkennend über die TSG-Kreisläuferin Leonie Kaufmann geäußert und sein Hauptaugenmerk auf eine gute Abwehr gelegt. Dass es auch Leo war, die nach gerade mal 45 Sekunden nach perfekten Anspiel von Lisa den ersten Treffer in der Partie erzielte, sollte ihm in seiner Einschätzung recht geben. Der HSG Kleenheim gelang es nicht,  ihre Abwehr gegen den Ansturm der Eddschmer Mädels zu stabilisieren und das Angriffsspiel unserer Mannschaft zu unterbinden. Torgefährlich von allen Positionen und jede Lücke konsequent nutzend präsentierte sich die Mannschaft in guter Form.

Nach einer bisher ausgeglichenen Bilanz von 4:4 Punkten spielten  wir am Sonntag in Bad Soden bei unserem „Lieblingsgegner“, der FSG Vortaunus. In den vergangenen Jahren führte uns unser Weg parallel aus der BOL in die Landesliga und bei den letzten 4 Begegnungen siegte jeweils die Heimmannschaft. Diese Regel haben wir mit einem verdienten 28:24 Sieg erstmals durchbrochen. Nach einem ausgeglichenen Beginn konnten wir uns in der 10. Minute beim Stand von 7:4 erstmals einen kleinen Vorsprung erarbeiten – dazu führten je 3 Tore von Sina und Leonie sowie ein konzentrierter Abschluss von Nicole. Unsere gute Abwehrarbeit sowie das engagierte Tempospiel waren die Basis für den Erfolg. So haben wir die in den bisherigen Spielen von Vortaunus stärkste Spielerin Hannah Kohnagel nach ihren ersten beiden Toren bis zum Spielende komplett ausschalten können. Bei dem Stand von 9:6 nahm Vortaunus die erste Auszeit, um die Richtung im Spiel zu korrigieren. Die Bad Sodener Mädels legten wieder einen Zahn zu und kamen bis zum 8:9 ran, doch durch 2 Tore von Annika plus eines von Leonie bauten wir unsere Führung auf 12:8 in Minute 20 wieder aus.

Die erfahrenste Spielerin beim Gegner, Marijana Vidovic, wurde jetzt stärker, nahm das Spiel in die Hand und erzielte 3 ihrer insgesamt 4 Tore noch vor der Halbzeit. Dadurch konnte Vortaunus bis auf 15:14 anschließen, es blieb jedoch Lisa vorbehalten, die Führung zum verdienten Halbzeitstand von 16:14 zu markieren.

Die taktische Marschrichtung für die 2. Hälfte lautete, im Angriff an die gute Leistung der ersten Hälfte anzuknüpfen und in der Abwehr noch konzentrierter zu arbeiten. Außerdem sollte gerade die entscheidende Phase nach der Halbzeitpause genutzt werden, um den Vorsprung weiter auszubauen.

Das gelang zunächst auch sehr gut. Die Eddersheimer Mädels spielten weiter konzentriert und kämpften in der Abwehr um jeden Ball. Ergebnis war ein 4:0 – Lauf zum 20:14 in der 38. Minute. Dabei erzielte Janina ihren ersten Saisontreffer zum zwischenzeitlichen 19:14.

Vortaunus steckte jedoch niemals auf und unsere Mannschaft schaffte es nicht, den Abstand noch weiter zu vergrößern und den Gegner auf sicherem Abstand zu halten. Nach zwei Zeitstrafen für Nicole und Sina konnte der Gegner auf 24:23 (Minute 54) verkürzen und es wurde nochmal spannend. Jedoch bewies die Mannschaft gerade in den Schlussminuten die gleiche Stärke, die sie in der Vorwoche gegen Idstein in den letzten Minuten schon bewiesen hatte. Judith erzielte vom Kreis trotz Foulspiels mit nachfolgender 2 Min.-Strafe für M. Vidovic ein wichtiges Tor und mit dem von Leonie verwandelten 7 Meter konnten wir unsere Führung wieder auf 26:23 (56. Minute) ausbauen. In der Folge trafen Jasmin und Sina zum Endstand von 28:24 und der erste Auswärtssieg der noch jungen Saison war perfekt.

Positiv zu erwähnen ist die kämpferische Einstellung der gesamten Mannschaft, die das Spiel unbedingt gewinnen wollte. Das konnte man besonders bei Zeitstrafen gegen uns erkennen, wo jede Spielerin noch etwas mehr investierte und wir uns einige Bälle erkämpfen konnten.

Ein Manko bei diesem Spiel war die Trefferquote. So wurden einige freie Chancen nicht genutzt und auch 5 Strafwürfe leider vergeben. Ansonsten spielte die Mannschaft wieder eine Stufe besser, mit schönen Spielzügen im Angriff, wenigen technischen Fehlern und immer mit vollem Einsatz. So kann es weiter gehen!

Kommenden Samstag, den 10.11. spielen wir zuhause am Karl-Eckel-Weg zur ungewohnten Zeit um 18:15 Uhr gegen die HSG Kleenheim. Die Kleenheimer haben bei ihrem Heimsieg letzte Woche gegen Idstein einige Spielerinnen aus dem 3. Liga-Kader dabei und so deutlich mit 33:27 gewonnen. Wir bereiten uns auf diese nächste Aufgabe gut vor, um unsere Heimbilanz makellos zu bewaren.

Es spielten: Lena Kuptschitsch, Nadine Ramp, Sina Gottfried 6/2, Leonie Kaufmann 6/2, Annika Breitenfelder 4, Nicole Walter 3, Lisa Walter 3, Rabea Grünewald 2, Judith Büttner 2, Jasmin Rühl 1/1, Janina Braun 1 und Sandra Reitmeier.

Bereits im zweiten Heimspiel kam es zum ersten Derby in der neuen Saison. Und das Spiel machte einem Derby alle Ehre. Die Idsteinerinnen begannen nach dem anfänglichen Stand von 2:2 wie die Feuerwehr und konnten sich bis zur 8. Minute auf 2:6 davonziehen. Unsere Mädels fanden in der Abwehr noch keinen Zugriff auf die spielstarken Idsteiner, die immer wieder die entstehenden Lücken nutzten. Besonders der Idsteiner Rückraum mit den erfahrenen Spielerinnen Amelie Amstutz und Martina Ruchti war einige Male zu schnell für unsere löchrige Abwehr. So war bereits in Minute 11 beim Stand von 3:7 die erste Eddersheimer Auszeit fällig. Es erfolgte eine Umstellung auf eine offensivere Abwehr, wodurch wir aktiver auf den Beinen wurden und den Idsteinern den einen oder anderen Ball klauen konnten. Leider haperte es in dieser Phase noch an unserer Chancenverwertung und so lagen die Idsteiner immer mit mindestens 3 Toren vorne (5:10/17. Minute; 9:12/28. Minute) Das Spiel ging hin und her und auch die Chance auf eine Ergebnisverbesserung vor der Halbzeit wurde leichtfertig verspielt: Statt kurz vor der Pause beim Stand von 9:12 noch ein Tor zu machen, wurde der Ball verschenkt und Idstein konnte selbst noch zum Zuge kommen – so wurden beim Stand von 9:13 die Seiten gewechselt. Die Halbzeitansprache war klar: Mehr Kampf und Einsatz zeigen, in der Abwehr weiterhin aktiv arbeiten und Verantwortung übernehmen und im Angriff cleverer durchsetzen und konzentrierter abschließen.

Vor allem aber war es uns wichtig, nicht den Kopf hängen zu lassen und in Halbzeit 2 weiter zu kämpfen, denn die Minuten nach der Halbzeit sind oft ausschlaggebend für den gesamten weiteren Spielverlauf. Und diese 2. Halbzeit hatte es in sich! Die angesagten Änderungen wurden umgesetzt und unsere Damen starteten furios mit einem 3:0 – Lauf. Beim Stand von 12:13 in der 34. Minute legte TVI-Trainerin Yvonne Thon die Grüne Karte. Doch die Eddersheimerinnen kämpften weiter und in der 39. Minute erzielte Rabea Grünewald erstmals wieder den Ausgleich. Die Spannung stieg und dadurch schlichen sich auf unserer Seite auch wieder vermehrt Fehler ins Spiel. Das und eine 2 Minuten Strafe für Sina Gottfried nutze Idstein, um wieder auf 14:16 zu erhöhen. Doch dadurch wurde wieder der Kampfgeist der Mädels geweckt! Die nächsten 4 Tore auf Eddersheimer Seite waren Jasmin Rühl vorbehalten – mit einem Tor aus dem Spiel und weiteren 3 nervenstark vom 7-Meter-Punkt glich sie die Partie in der 51. Minute zum 18:18 aus. Und in Minute 52 war es dann endlich soweit - die in Abwehr und Angriff unermüdlich kämpfende Leonie Kaufmann erzielte mit ihrem 6. Tor die erste Eddersheimer Führung des gesamten Spiels zum 19:18! Grund für Idstein, erneut die Grüne Karte zu ziehen. Doch die Auszeit nutzen auch die Eddersheimer, um sich nochmal einzuschwören und Kraft zu sammeln und so erhöhten Jasmin und Sina auf 21:19. Doch auch Idstein kämpfte weiter und glich in der 57. Minute nochmals zum 21:21 aus. Aber die Eddersheimer Mädels gaben zum Ende hin nochmal alles und wollten sich den Derbysieg nicht nehmen lassen – durch eine starke Abwehrleistung, 2 Tore durch Sina und 1 durch Rabea konnten wir den 24:21 Sieg nachhause holen.

Die Erleichterung bei allen Spielerinnen war groß, lag man doch am Anfang schnell mit 5 Toren hinten. Doch der Wille und die Motivation auf Seiten der Eddersheimer Mädels war an diesem Tag der Schlüssel zum Erfolg und insbesondere die aggressive und kämpferische Abwehr gegen einen starken Idsteiner Angriff war an diesem Tag ausschlaggebend für den Derbysieg. Garant für den Erfolg war die starke Teamleistung – angefangen bei den Torhüterinnen Nadine und Lena, die sich gut abwechselten und beide starke Paraden zeigten. Die Kreisläuferinnen Judith und Leonie gaben sowohl in der Abwehr als auch im Angriff alles, kämpften bis zur letzten Sekunde. Und auch wir haben einen starken Rückraum – Rabea, die im 1:1 kaum zu halten ist und Sina, die trotz ein paar Schwierigkeiten nie aufgegeben und zum Schluss sehr wichtige Tore gemacht hat. Außerdem Spielmacherin Lisa Walter, die von der Mitte aus alle Aktionen initiiert und ihren Mitspielerinnen dadurch die nötige Sicherheit gibt und sie gekonnt in Szene setzt, und unsere schnellen Außen Nicole und Anni, die immer wieder die Ersten vorne sind, auch wenn sie nicht immer den Ball bekommen. Sau stark Mädels!

Kommenden Sonntag, den 04.11., sind wir um 16 Uhr Gast bei der FSG Vortaunus. Wir wollen das Spiel nutzen, um unsere schlechte Bilanz der bisherigen Auswärtsspiele zu widerlegen und endlich auch in fremder Halle wieder 2 Punkte einfahren. Die gegnerische Mannschaft hat sich im Gegensatz zu den letzten Jahren stark verändert. Es erwartet uns eine bunte Mischung aus Neuzugängen und jungen Spielerinnen. Doch wir schauen lieber auf uns selbst und wollen das Spiel gewinnen, indem wir uns auf unsere Stärken besinnen und zeigen, was wir können. 

Es spielten: Lena Kuptschitsch, Nadine Ramp, Jasmin Rühl 7/6, Leonie Kaufmann 6, Sina Gottfried 5, Nicole Walter 3,  Rabea Grünewald 2, Judith Büttner 1, Annika Breitenfelder, Lisa Walter, Sandra Reitmeier, Janina Braun.

Auch im zweiten Auswärtsspiel verließen unsere TSG Damen II nach 60 Minuten Kampf die Halle leider erneut ohne weitere Punkte auf der Habenseite. Somit bleibt man zunächst in der unteren Tabellenhälfte stehen, allerdings hat die Runde bekanntlich ja erst begonnen.

Von Beginn an stellte die robuste Abwehrarbeit von Leihgestern die TSG-Mädels vor eine Herausforderung. Zwar war bereits die Woche über im Training besprochen worden, was in Linden auf sie zukommen würde und mit welchen Mitteln die Abwehr zu überwinden sei, doch sollte es anfangs dennoch nicht so recht funktionieren. Nach einem Doppelpack von Michelle Heller und bereits knapp vier Minuten absolvierter Spielzeit gelang der erste Treffer durch Nicole Walter (2:1, Min. 03:56). Doch der Knoten sollte noch nicht platzen - nach einem verwandelten Siebenmeter ließen die nächsten Minuten die Hausherrinnen erneut lange keinen weiteren Gegentreffer zu, bis schließlich nach sechs langen torlosen Minuten Lisa Walter zum 5:3 traf (Min. 12:02). Um die TSG-Mädels nochmal besser auf die anstehende Aufgabe einzuschwören wurde kurze Zeit später das Time-Timeout gewählt. Dank einer hervorragenden Abwehr- plus Torwartleistung und nun besserem Angriffsspiel wurde der Vorsprung nach und nach verringert und gar bei knapp 10 Minuten Restspielzeit in Halbzeit eins der Anschlusstreffer erzielt (8:7, Min. 20:03). Auch wenn zunächst wieder Leihgestern mit zwei weiteren Treffern den Vorsprung erneut ausbaute war nun klar, dass man in Schlagdistanz war und so kämpfte man sich erneut Tor um Tor ran, bis Leonie Kaufmann der Ausgleich zum 11:11 gelang (Min. 26:56). Zur Halbzeit ging es mit einem knappen Rückstand von 13:12 in die Pause.

Den besseren Start hatten nach Wiederanpfiff wie schon in Halbzeit eins Leihgestern, doch legten die TSG-Mädels diesmal auch sogleich nach und waren nach dem Tor durch Rabea Grünewald wieder dran (15:14, Min. 34:03). Gewarnt durch den erneuten Anschlusstreffer agierte die Abwehr der Gastgeberinne nun noch körperbetonter als ohnehin schon und das Angriffsspiel der Eddschmer Damen kam erneut ins Stocken. Um den Gegner nun seinerseits aus dem Rhythmus zu bringen und die Mädels besser auf die verbleibenden Minuten einzustellen, nahm die TSG-Bank erneut ein Team-Timeout (Min. 43:10, 18:15). Dies gab aber natürlich auch Leihgestern die Möglichkeit an der einen oder anderen Stellschraube zu ziehen. War sie bis dahin in Halbzeit eins mit nur einem Treffer dabei drehte nun Leihgesterns Kristin Steinhaus so richtig auf. Durch ihre Wurfgewalt aus der zweiten Reihe sorgte sie mit ihren insgesamt 7 Treffern maßgeblich für erfolgreiche Angriffe. Auch Annika Friedrich steuerte in der letzten Viertelstunde mit 4 ihrer insgesamt 6 Treffer zum erfolgreichen Angriffsspiel entscheidend bei. Die Eddschmer Damen kämpften ihrerseits die verbleibenden Minuten auch noch mehr und suchten die Lücken in der Abwehr, so dass es drei Siebenmeter nach sich zog. Alle Strafwürfe wurden nervenstark verwandelt und beim Stand von 21:20 (Min. 52:25) war die Frage, welches Team das Momentum auf seiner Seite haben würde. Leihgestern behielt die Nerven, während auf Seiten der TSG es stetig unruhiger wurde und nachdem trotz vorrangegangener Verwarnung eine 2-Minutenstrafe kassiert worden war, spielten die Gastgeberinnen es clever zu Ende. Beim Ertönen der Schlusssirene zeigte die Anzeigetafel das Endergebnis von 27:22.

Es spielten: N.Ramp (1.-43. Minute), L.Kuptschitsch (43.-60. Minute); J.Rühl (9/6), L.Kaufmann (4/1), L.Walter, N.Walter (je 3), R.Grünewald (2), J.Büttner (1), J.Braun, A.Breitenfelder, S.Gottfried, S.Reitmeier, L.Ullrich